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  • AutorenbildNadia Negro

Ist 'Ersetzen' die Lösung?

Unverträglichkeiten, Intoleranzen und Lebensmittel-Allergien sind am zunehmen. Um den Hintergrund kurz zu halten: wir reagieren auf Lebensmittel weil wir diese so verändert haben (Saatgut, Anbau mit Pflanzenschutzmittel, Verarbeitung zu 'fast food'). Die Original Lebensmittel wären kein Problem. Oreo's sind kein Original Lebensmittel. Pasta aus Weizen von Nordamerika auch nicht. Hybridisierte Weizen Sorten und Konservierungsmittel in gekauften Toastbrot auch nicht.

So gilt es in der Ernährungstherapie alle Zutaten zu lesen, zu kennen und dann zu entscheiden. Wenn wir davon ausgehen, dass unverarbeitete Lebensmittel in ihrem Original Zustand diejenigen sind die unsere Zellen füttern, dann fällt einiges weg. Würden wir alle so essen weil wir alle gesund sein möchten wären unsere Grossverteiler 3/4 kleiner. Läck würde das Real Estate sparen.

Und dann kommt immer die Frage: mit was Ersetze ich nun den Weizen? Den Industriezucker? Der gekaufte Laugen Pretzel mit Butter? Das Problem hier ist vielschichtig.

Lernt jemand dass der Konsum vom Industriezucker wohl nicht so gesundheitsfördernd ist, kommt oft die Frage mit was dieser ersetzt werden kann. Es gibt ja Xylit, Erythrit, Stevia und dergleichen. Ohne Kalorien. Wenn das in einem Gebäck ist welches du einmal pro Monat machst mag das gehen. Wenn du aber das Zuckermüsli vom Frühtsück, den Muffin zum zNüni, den Kuchen am Nachmittag damit ersetzen möchtest liegt das Problem wo anders. Beim Umdenken. Das Müsli, der Muffin und der Kuchen sind auch mit Zuckerersatz keine Nährstoffreichen Lebensmittel die deine Zellen füttern. Da liegt der Hund begraben. Wir können nicht alte Gewohnheiten die uns nicht dienen mit neuen ersetzen die auch nicht Nährstoffreich sind.

Das selbe mit Gluten. Vielleicht hast du gelernt, dass dieses Gluten vieles im Körper verklebt und schlecht zu verdauen ist. Vielleicht hast du sogar Symptome. Du willst jetzt alles was du vorher Weizenhaltiges gegessen hast mit gluten-freien Produkten ersetzen.

Geht nicht. Das gluten-frei backen ist anstrengend und je nach dem was du machen möchtest schlichtweg unmöglich und frustrierend. Das Brot mit gluten-freiem Mehl aus dem Grossverteiler zu ersetzen ist auch nicht die Lösung, nur weil es gluten-frei ist, ist es nicht gesund oder geniessbar. (Zutaten lesen)

In meinem Studium haben wir immer gesagt bekommen: 'eat gluten free but do not eat 'gluten-free'. Verstehst du was ich meine?

Ja klar, es gibt Produkte die gehen und sogar toll sind und das Leben einfacher machen. Absolut.

Jedoch besteht das Umdenken darin verarbeitete Lebensmittel mit richtigen Lebensmittel zu ersetzen. Wenn wir drei bis fünf Mal täglich das Essen aus einer Packung nehmen dann ist das problematisch und das Ersetzen darf mit unverarbeiteten Lebensmittel beginnen. Eine Mahlzeit nach der Anderen.


Und damit du trotzdem noch was mitnehmen kannst:

Sollte ich backen oder Süsses herstellen nehme ich Rezepte mit Datteln, Kokosblütenzucker (viele Mineralien), Honig, Birnel oder Ahornsyrup. Oder wir essen einfach viel weniger.


Fang den Morgen im Dezember mit Wasser, Zitronensaft und frischem Orangensaft an. Mach dir ein Grünpulver (zbsp TerraGreens von doTERRA) in ein Getränk täglich und nimm Abends probiotische Bakterien. Entscheide jeden Tag wie du dich fühlen möchtest und ernähre dich dem entsprechend. 'Nein', ist ein vollständiger Satz.


Auf meiner Pinterest Seite gibt es ein neues Board mit Weihnachts-Süssem.


Happy Adventszeit!



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